Donnerstag, November 09, 2006

Schwulsein ist heilbar!

Auf diese Nachricht haben wohl schon alle von der gleichgeschlechtlichen Liebe Geplagten gewartet. Wenn man sich diese Seite durchliest, ist es nicht viel schwieriger mit dem Rauchen aufzuhören als mit dem Rumschwulen. Hat doch ein gewisser C. Reumerman da ein ganz, ganz dolles 10 6-Punkte-Programm aufgestellt:

Wie kann Homosexuellen geholfen werden?


  1. Das allerwichtigste ist, dass das Urteil Gottes über diese Sünde anerkannt und die homosexuelle Praxis sofort unterbunden wird. Wer sich dazu nicht bereit erklärt und nicht tatsächlich alle bestehenden homosexuellen Kontakte unterbindet und dies mit des Herrn Hilfe einhält, dem kann m.E. unmöglich geholfen werden! Schon hier scheitern nach meiner Erfahrung die meisten!
  2. Zweitens muss mit ihm/ihr in Gesprächen nach den Faktoren gesucht werden, die möglicherweise bei der Entstehung der Homosexualität eine Rolle gespielt haben.
  3. Drittens ist eine einfühlsame und verständnisvolle Begleitung bei jedem weiteren Schritt nötig.
  4. Viertens braucht er/sie Unterstützung beim Entwickeln einer gesunden Einstellung zu Sexualität und Ehe.
  5. Fünftens muss ein wirksames Programm für die geistliche Entwicklung angeboten werden. Wer noch nicht bekehrt ist, braucht zunächst Hilfe, um zur Buße zu kommen. Das ist eine Voraussetzung für jeden weiteren Fortschritt.
  6. Sechstens ist eine positive christliche Umgebung notwendig und Freund(e)/(-innen), die ihnen bei der Entwicklung einer neuen, biblisch-orientierten Einstellung helfen und sie unterstützen.
Also zusammengefasst ergibt das folgendes:
1. Schwulsein aufgeben (was dann jemanden per definitionem nicht mehr zu einem Schwulen macht)
2. Laienpsychoanalyse (mit Gottes Gnade)
3. Totale Kontrolle
4. Christlich = gesund -> alles andere krank (und das wird eingebleut)
5. Bekehrung, Missionierung, Zwangstaufe, so wie im Mittelalter
6. Am besten ins Kloster gehen

Was der gute Reumann nicht erklärt, wieso der Anteil der Homosexuellen unter den Priestern ca. 50%, in der Normalbevölkerung weniger als 10% beträgt.

Dafür weiß er aber ganz genau, was die Bibel dazu sagt und schreibt:
Ebenso werden in 3. Mose 20,10-21 alle möglichen sexuellen Sünden und Perversionen erwähnt, wie Ehebruch in verschiedenen Variationen, sexueller Kontakt mit Tieren, sexueller Kontakt mit einer Frau während ihrer Menstruation, Blutschande. Bei der Aufzählung diese Sünden heißt es dann in Vers 13: „Und wenn ein Mann bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, so haben beide einen Greuel verübt; sie sollen gewisslich getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen." Daraus können wir eindeutig entnehmen, wie schlimm Gott diese Sünde findet!

Und aus diesem Statement können wir auch eindeutig entnehmen, wie wenig schlimm C. Reuman die Hinrichtung wegen lächerlicher Vergehen findet. Nicht die göttliche Imprimatur der Todesstrafe ist das Inhumane, nein, weit gefehlt, das alte rein-raus-Spielchen zwischen Menschen gleichen Geschlechts!

Und btw, wenn man sich den biblischen Katalog sexueller Vergehen (Sodomie, Homosexualität, Sex mit Mutter & Tochter, Geschwisterliebe etc.) ansieht, dann muss man sich doch fragen, von welchem Schlag dieses "auserwählte Volk Gottes" war. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kamen all diese "Vergehen" vor und mussten somit verboten werden. Eine schöne Schweinebande hatte Gott sich da auserwählt. Wieso hat er nicht die Griechen genommen, die waren sowohl philosophisch als auch menschlich wesentlich weiter.

Kommentare:

wolfi hat gesagt…

c. reumerman seinerseits hätte dringend ein 6-punkte-programm gegen dummheit nötig.
wenn sich's bei ihm allerdings um prä-senile demenz handelt, weiß ich auch nicht, wie man ihm helfen könnt'.
vielleicht schubst'n einer die treppe runter, dann hat er's hinter sich. tot bedeutet ja gleichzeitig: nimmer doof. und das nächtliche bettbrunzen hätt' sich dann auch erledigt.

Anonym hat gesagt…

bitte es is krank zu denken schwule wären anders sie sind wie alle hie rmenschen und es wiedert mich an das sie nciht akzeptiert werden homosexuallität gehöhrt zur menscheit da zu wie essen und trinken