Dienstag, März 24, 2009

Neulich beim Schwachsinn^2...

Spiegel-online schreibt:

Bonuszahlungen an bestimmte Manager in den USA sollen laut Votum des Repräsentantenhauses künftig mit 90 Prozent besteuert werden. Dem von den Demokraten eingebrachten Gesetzentwurf zufolge soll dieser höchste Steuersatz für alle Angestellte gelten, die über ein Familienjahreseinkommen von mindestens 250.000 Dollar verfügen und deren Firmen mindestens fünf Milliarden Dollar aus dem staatlichen Rettungsfonds bekommen haben.

Tja, anstatt zu sehen, dass diese milliardenschweren "Hilfsprogramme" schon ein Schritt in die falsche Richtung waren, reagiert man entrüstet so diese Milliarden auch zu Bonuszahlungen verwendet werden und fordert diese mit einem neuen Gesetz zurück. Wie wäre es, wenn man sich schon das Hilfprogramm gespart hätte? Hätte das nicht nur die jetzt verdammten Bonuszahlungen, sondern auch das neue Gesetz verhindert?


Mir kommt das immer so ein bisschen vor wie die Brandstifter, die einen Waldbrand gelegt haben (Wirtschaftskrise) und jetzt erzählen, dass nur Löschen mit Benzin das Problem löst (Geld in den Markt pumpen). Dann sieht man, dass in dem Wald einer steht und sich am Großbrand seine Zigarette anzündet (Bonuszahlungen), was die Konfiszierung der Schachtel Zigaretten nach sich zieht - ein rationales Vorgehen ist für mich hier nicht erkennbar... aber war es das je?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

wie recht Du hast!
Liebe Grüße!

dulsbergnord hat gesagt…

Aber keine Sorge, der "Markt wird es schon richten"! :D