Donnerstag, März 24, 2022

Neulich beim Lockenwickler...

 Aus aktuellem Anlass eine kurze Bemerkung zu dem neuesten Coup der Weltuntergangssekte "Fridays for Future" (FFF). Diese haben, wie hier zu lesen ist, eine Künstlerin zuerst zu ihrer - wen wundert's - Freitagsveranstaltung eingeladen und sie dann aber wieder ausgeladen. Das ist ja an sich nicht schlimm, tragisch ist nur die Begründung:


Auf der einen Seite wird erbittert dafür gekämpft, dass Kopftücher getragen werden dürfen - egal wo, dass Männer in Frauenkleidern sich auf Frauenparkplätze stellen dürfen, weil das Geschlecht ja nur sozial konstruiert sei und ich muss in jedem zweiten Profil auf Twitter lesen, welche tollen Pronomina man gerne für sich in Anspruch nimmt. Aber wehe eine Künstlerin wagt es Dreadlocks zu tragen... da ist dann Polen offen.

Ich möchte die Jünger der Sekte auffordern, folgende Dinge aus ihrem Leben zu verbannen:

Kartoffeln: wurden aus Südamerika im 15 Jhd. importiert. Sie zu essen oder zu verarbeiten ist Cultural Appropriation (CA), also genau die kulturelle Aneignung, die sie obenstehend kritisieren.

Pizza, Spaghetti & Co.: Hier handelt es sich um italienisches Kulturgut. Immer wenn Spaghetti falsch ausgesprochen oder geschrieben wird, stirbt ein kleiner Italiener.

Jeans: In den USA als Arbeitshose erfunden. Sie zu tragen ist CA. Jedes mal, wenn ein Schulschwänzer sie auf einer FFF trägt, verliert ein Arbeiter in den USA seinen Job.

Am perfidesten ist jedoch das Angebot seitens FFF, sie nämlich doch auftreten zu lassen, wenn sie denn die Haare schön hätte. Andernfalls besteht noch das Angebot, sie ins Gebet zu nehmen, wahrscheinlich damit sie einsehe, welchen Frevel sie bereit war zu begehen.

Falls so die (Fridays for) Zukunft aussehen soll, dass quasi willkürlich moralische und moralisierende Diskriminierungen vorgenommen werden, dann haben sie ihren Welpenschutz verspielt. Denn eine Carola Rackete in Dreads ist ok


Eine Ronja Maltzahn ist es nicht

Please tell me why...


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