Thema heute:
Die Unsinnigkeit von Geschwindigkeitsbeschränkungen.
(Fast) Jeder, der einen Führerschein besitzt und mit einem Auto fuhr wird (wenn er sich selbst gegenüber ehrlich ist) zugeben, schon einmal die zulässige Höchstgeschwindigkeit übertreten zu haben. Vermutlich "passiert" dies in .de etliche tausendmal pro Stunde und auch gerade jetzt.
Doch warum neigen Menschen dazu die "zulässige Höchstgeschwindigkeit" zu übertreten? Warum fahren wir z.B. nicht mit 200 km/h über einen unasphaltierten Waldweg? Warum fahren wir nicht 30 km/h auf einer 8 spurigen Autobahn? Nun, der Mensch trifft eine persönliche Risikoabschätzung (RA) bzgl. multipler Faktoren wie z.B. Wetterlage, Verkehrsdichte, Zustand des Fahrzeugts, Sicherheitsmaßnahmen (Airbags etc.) im Fahrzeug, Ablenkung durch Insaßen, persönliche Risikobereitschaft, Wirtschaftlichkeit der Fahrweise usw.. Die lokale Geschwindigkeitsbegrenzung fließt als ein weiterer Faktor in diese Betrachtung mit ein.
D.h. mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung maßt sich ein Dritter, in dem Fall das Verkehrsministerium (oder lokale Verantwortliche) an, eine bessere RA treffen zu können als ich. D.h. wenn meine persönliche RA auf einer vierspurigen Stadtautobahn zu dem Schluss kommt, hier sind 112 km/h in Ordnung, so zwingt man mich auf Grund eines Blechschildes, auf welchem 60 km/h in einem roten Kringel steht und (im Zweifel) mit Waffengewalt bzw. Zwangsenteignung, diese willkürliche Geschwindigkeit zu fahren. Persönliches Leid und zusätzliche Kosten (v.a. in Lebenszeit) wird dabei billigend in Kauf genommen.
Dabei läuft das Konzept der derzeitigen Geschwindigkeitsbegrenzung auch der aktuellen Fahrzeugtechnik zuwider. Ein Fahrzeug hat heute einen kürzeren Bremsweg als vor 30 Jahren, ein Fahrzeug bietet heute eine höhre aktive und passive "Sicherheit" also vor 30 Jahren. D.h. wir kommen schneller zum stehen als vor 30 Jahren (treffen also u.U. die Mauer gar nicht) und so wir sie doch treffen, landet unser Kopf in einem Airbag anstatt auf dem Lenkrad (nachdem Gurtstraffer alles noch mal schön festgezurrt haben usw.). Das einzige, was sich nicht verändert hat, ist das Verkehrsschild.
Die Unsinnigkeit von Geschwindigkeitsbeschränkungen.
(Fast) Jeder, der einen Führerschein besitzt und mit einem Auto fuhr wird (wenn er sich selbst gegenüber ehrlich ist) zugeben, schon einmal die zulässige Höchstgeschwindigkeit übertreten zu haben. Vermutlich "passiert" dies in .de etliche tausendmal pro Stunde und auch gerade jetzt.
Doch warum neigen Menschen dazu die "zulässige Höchstgeschwindigkeit" zu übertreten? Warum fahren wir z.B. nicht mit 200 km/h über einen unasphaltierten Waldweg? Warum fahren wir nicht 30 km/h auf einer 8 spurigen Autobahn? Nun, der Mensch trifft eine persönliche Risikoabschätzung (RA) bzgl. multipler Faktoren wie z.B. Wetterlage, Verkehrsdichte, Zustand des Fahrzeugts, Sicherheitsmaßnahmen (Airbags etc.) im Fahrzeug, Ablenkung durch Insaßen, persönliche Risikobereitschaft, Wirtschaftlichkeit der Fahrweise usw.. Die lokale Geschwindigkeitsbegrenzung fließt als ein weiterer Faktor in diese Betrachtung mit ein.
D.h. mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung maßt sich ein Dritter, in dem Fall das Verkehrsministerium (oder lokale Verantwortliche) an, eine bessere RA treffen zu können als ich. D.h. wenn meine persönliche RA auf einer vierspurigen Stadtautobahn zu dem Schluss kommt, hier sind 112 km/h in Ordnung, so zwingt man mich auf Grund eines Blechschildes, auf welchem 60 km/h in einem roten Kringel steht und (im Zweifel) mit Waffengewalt bzw. Zwangsenteignung, diese willkürliche Geschwindigkeit zu fahren. Persönliches Leid und zusätzliche Kosten (v.a. in Lebenszeit) wird dabei billigend in Kauf genommen.
Dabei läuft das Konzept der derzeitigen Geschwindigkeitsbegrenzung auch der aktuellen Fahrzeugtechnik zuwider. Ein Fahrzeug hat heute einen kürzeren Bremsweg als vor 30 Jahren, ein Fahrzeug bietet heute eine höhre aktive und passive "Sicherheit" also vor 30 Jahren. D.h. wir kommen schneller zum stehen als vor 30 Jahren (treffen also u.U. die Mauer gar nicht) und so wir sie doch treffen, landet unser Kopf in einem Airbag anstatt auf dem Lenkrad (nachdem Gurtstraffer alles noch mal schön festgezurrt haben usw.). Das einzige, was sich nicht verändert hat, ist das Verkehrsschild.
Für 1953 lässt sich das erste Bundesergebnis (nach dem heutigen Gebietsstand) errechnen: 12 631 Verkehrstote kamen statistisch auf fast 4,8 Millionen Fahrzeuge. Beide Zahlen stiegen in den Folgejahren: 1970 wurden 21 332 Verkehrstote gezählt, der Kraftfahrzeugbestand hatte auf 20,8 Millionen zugenommen. Seitdem ist – mit wenigen Ausnahmejahren – die Zahl derVerkehrstoten permanent gesunken, trotz weiter steigendem Fahrzeugbestand. (Quelle: Statistisches Bundesamt)Doch was wäre der po8ische Blog, wenn er nicht auch eine Alternative aufzeigen würde. Wie wäre es, wenn wir nur noch Schilder hätten, die dem Autofahrer Empfehlungen nahelegen.

Der große Vorteil wäre, dass zum einen unbekannte Fakten (z.B. spielende Kinder) in die Risikobetrachtung des Autofahrers unmittelbar einfließen können und zum anderen, dass die moderne Art der Wegelagerei mittels mobiler oder statischer Radarfalle nicht mehr möglich wäre, denn es gibt keine "richtige" oder "falsche" Geschwindigkeit mehr.
Denn verantwortungsvolles und bewusstes Handeln resultiert nicht aus einer möglichst stark (durch Verbote/Verbotsschilder) reglementierten Umgebung, sondern aus einer Umgebung in der ein möglichst hohes Maß an Freiheit für das Individuum herrscht.














