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Freitag, August 22, 2008

Neulich bei der Fernsehkritik...

Naja.. ich habe ja hier und hier schon etwas über fernsehkritik.tv gesagt, insofern muss ich mich nicht wiederholen.

Jedoch wäre noch anzumerken, dass heute Folge 16 on-internet gegangen ist... :-)

Sonntag, Januar 06, 2008

Neulich beim Seagal-Setzen...

... oder wie schreibt man die Inhaltsangabe für einen Steven-Seagal-Film?
(Bitte immer nur eine Option auswählen!)

Der (Ex-Geheimagent / Laiendarsteller / Grimassenschreider) Jack Foster (gespielt von Steven Seagal) hat sich (ins zivile Leben / auf eine einsame Insel/ nach Shaolin/ aufs Klo) zurückgezogen. Seine Brötchen verdient er nun (als Kampfkunstlehrer / mit schlechten Filmen / als Unterhosenmodel/ nicht, er isst sie mit seinen Dritten). Die ( bürgerliche Idylle hat ein Ende / Dramatik fällt unter den Nullpunkt / Zuschauer fallen ins Koma), als Jack mit (seinem Töchterchen / seinem Dackel / seiner Frau) nach (Rumänien reist / Acht noch um den Block geht / der Tagesschau vor dem Fernseher einschläft). Kaum vor Ort, wird der/die Kleine (von Terroristen entführt / mit Martial-Arts-Filmen gefoltert / zu Jacks Altenpfleger/in ausgebildet). Zu seinem Schrecken findet Jack heraus: Die Kidnapper glauben er sei im Besitz (eines Killervirus' / eines Schauspieltalents / mehr als eines Gesichtsausdrucks)! Danach folgt (eine knallharte Knochenbrechermission / eine hochspannende Kaffeepause / das Testbild).

Um die emotionale Bandbreite vorzuführen, zu der dieser begnadete Schauspieler fähig ist, noch mal folgende Tabelle (kann man sich ja mal bei seinem nächsten Film neben die Fernbedienung legen):

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Gerade beim Erzählen...

Hoffmann hat erzählt - und wie! Man könnte natürlich, wie immer, über so vieles dieser Aufführung trefflich streiten, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wer jedoch vor einer modernen Inszenierung nicht zurückschreckt und gegen eine Besetzung mit sehr guten bis hervorragenden Sängern nichts einzuwenden hat, der sollte einen der noch folgenden 8 Termine wahrnehmen und sich eine Karte besorgen.

8 von 8 möglichen Punkten
Wer mir nicht glaubt, der kann mit dem verlinkten Video auf dem o.a. Link mal hineinschnuppern...

Sonntag, Oktober 07, 2007

Neulich beim Rattenfänger...

Es gibt Filme, da stimmt einfach alles. Da stimmt die Story, die Charaktäre sind glaubwürdig, die Kameraführung atemberaubend und man kann genau an den Stellen lachen, an denen man lachen soll. Besonders beeindruckend ist das dann, wenn es sich bei dem Film um einen Animationsfilm handelt (früher Zeichentrick, heute computeranimiert).

Und genau so ein Film ist Ratatouille - doch warum soll ich mir die Finger wundschreiben, so es doch schon sooo viele gute Kritiken zu diesem Film gibt? Hier mal ein Auszug einer solchen, zu der ich nur sagen kann "je suis d'accord pour tout":

"Ratatouille" ist eine einzige Parodie auf die kulturellen Eigenheiten der Franzosen und ihre Bohème geworden, ohne daß der Fehler gemacht wurde, mittels defunèsker Überdrehtheit das Ziel erreichen zu wollen. Vielmehr wird von Bird, Regisseur und Drehbuchschreiber in Personalunion, auch noch der uramerikanische Traum des Tellerwäschers, der zum Millionär wird, auf äußerst amüsante und kreative Art liebevoll durch den Kakao gezogen und so ein vielschichtiger, für alle Altersschichten überaus unterhaltsamer Animationsfilm aus dieser Melange. Allein schon die absolut nicht zu toppenden Sympathiewerte für die Hauptfigur Remy sorgen dafür, daß diese neue Speerspitze des Animationsfilms haften bleibt und die Erinnerung sogar an die bisher gelungensten Genrevertreter unweigerlich verblassen lassen wird.
8 von 8 möglichen Punkten

Sonntag, September 23, 2007

Neulich beim Lektionenlernen...

Der Film "Hamburger Lektionen" läuft seit dem 20. September in einigen Programmkinos in einigen deutschen Großstädten. Ich hatte heute das Bedürfnis mir diese Geschichte mal näher anzusehen.

Die "Handlung" ist eigentlich recht flott wiedergegeben, denn der Film basiert auf einem Videomitschnitt zweier Predigten, die der Prediger Mohammed Fazazi in der hamburger Al-Quds-Moschee gehalten hat. Wer jetzt (wie ich und wie in wikipedia angekündigt) Hasspredigten erwartet à la "Tod den Ungläubigen", der wird zwangsläufig etwas enttäuscht werden (den die einfältigen Bannerschwinger findet man eher auf der Straße), wer es jedoch als einen Versucht betrachtet, einen tieferen Einblick in die kleingeistige Gedankenwelt des Islams zu bekommen, der kommt auf seine Kosten.

Fast schon klaustrophobisch mutet die Szene im Studio an, in der der Zuschauer mit der Leinwand und dem darauf "vorlesenden" Manfred Zapatka alleingelassen wird. Nicht offen, aber versteckt, paraphrasiert oder in Parabeln versteckt drängt sich so über zwei Stunden lang das inhumane Gedankengut islamischer bzw. islamistischer (wobei ich hier nicht wirklich unterscheiden will) Prediger dem Zuschauer auf. Ein Film v.a. auch, vor dessen Hintergund man die Appeasementpolitik der Bundesregierung mit diversen muslimischen Verbindungen in Frage stellen muss.

Ein Film aber auch, der einen kirchenkritischen Menschen nicht wirklich überrascht, so es doch (zumindest mit englischen Untertiteln) zahlreiche Hassvideos auf youtube.com gibt und das verschrobene Gedankengut verbunden mit zirkulärer Logik über alle Religionen relativ ähnlich ist. Allein die misantrope Einstellung des Islams ist faszinierend, denn so wie der Eskimo 25 verschiedene Worte für Schnee kennt, der Hamburger 25 verschiedene Worte für Regen, so hat der Islam anscheinend 25 verschiedene Klassen von Ungläubigen, denen er aber so gut wie allen die Pest und den Tod an den Hals wünscht. Zu guter letzt sollte man auch noch in der richtigen Stimmung für den Film sein - zwei Stunden lang eine Predigt anhören ist nicht jedermanns Sache.


6 von 8 möglichen Punkten
Hier gibts noch ein paar Pressestimmen und unten den (sehr spartanischen) Trailer:




Freitag, September 21, 2007

Neulich beim Polittisieren...

Es kann so nicht weitergehen, deswegen dachte ich mir, ich gehe einfach ins Polittbüro und sage denen mal meine Meinung. Leider lief es etwas anders und Lisa Politt sagte heute in eben diesem wenn schon nicht ihre, so zumindest doch eine Meinung.

Wer jetzt aber auf Grund des Plakats der Meinung ist, er bekomme 2 Stunden Religionskritik serviert, der liegt genauso falsch wie der, der in derselben Zeit billige Zoten à la Tom Gerhard erwartet.

Geboten wird von Politt zwar ein breites Spektrum, erwartet wird allerdings auch eine hohe Aufmerksamkeit sowie eine gewisse Bildung um ihrem pointierten Humor auch immer folgen zu können. Das Programm selbst wird eigentlich am besten durch den Untertitel beschrieben, der da lautet: "von der Überlegenheit der westlichen Zivilisation" und diese wird auch ausgiebig durch den Kakao gezogen. Deswegen gibt es auch einen kleinen Punktabzug von meiner Seite (wegen leichter Irreführung):
7 von 8 möglichen Punkten
Gegen Ende ihrer Kleinkunst meinte sie, so es uns gefallen habe, mögen wir es doch unseren Freunden weitersagen, so es uns nicht gefallen habe, so mögen wir doch unsere Verwandten auf ihr Programm aufmerksam machen....
Po8 hat seine Schuldigkeit getan ;-)

Samstag, Juni 09, 2007

Neulich beim Saunaabend...

Ich habe gestern zweimal den Fehler gemacht in das UCI-Kino der UCI-Kinoweltgruppe zu gehen, nämlich zum ersten und zum letzten mal. An die halbe Stunde Werbung vor dem Film hat man sich ja schon irgendwie gewöhnt, was gestern aber ganz besonders ekelhaft war, das war die Tatsache, dass der Raum dreieinhalb Stunden nicht be- oder entlüftet wurde (von einer Klimaanlage ganz zu schweigen!). Beschwerden in der Pause wurden vom Manager(!) persönlich abgebügelt, mit dem Hinweis, die Lüftung sei vollkommen in Ordnung. In einem Saal mit kaputter Technik zu sitzen ist das eine, von demjenigen, der einem vorher 9,50 € abgenommen hat, rotzfrech angelogen zu werden, das ist etwas, was ich so nicht auf mir sitzenlasse.

Ich habe mir mal für nächste Woche vorgenommen, dieser Geschichte bei der UCI-Zentrale auf den Grund zu gehen. Wollen doch mal sehen, was die UCIs zu so einem Verhalten zu sagen haben.

(to be continued...)

PS: Der Film war "Fluch der Karibik, Teil 3", hat mich aber nicht wirklich vom Hocker gerissen.

Mittwoch, Mai 23, 2007

Let the Sunshine...

Ein Regisseur dreht einen abgedrehten Film über Drogenkonsum, nennt ihn Zugauskundschaften und liefert einen Klassiker ab. Der gleiche Regisseur dreht einen Zombiefilm im menschenleeren London und liefert eine klaustrophobische Endzeitstimmungsgeschichte ab. Dann jedoch dreht derselbe Kerl einen Science-Fiction Film, nämlich "Sunshine", und langweilt damit ganz schön. Wären da nicht tolle Bilder und stimmige Musik, er wäre kurz hinter dem europäischen Gigolo gelandet, anstatt auf der Sonne. Den Trailer dazu kann man sich hier ansehen.

Sry, ich spoilere jetzt ein bisschen, also wer den Film noch sehen will, bitte nicht weiterlesen. Also, man schickt ein Raumschiff mit einer riesigen Atombombe zur Sonne, um diese wieder zu entzünden. Jeder der schon mal ein bisschen was von Astrophysik gehört hat (oder der nur einen Blick in wikipedia geworfen hat), kratzt sich schon hier am Kopf, denn die Sonne hat einen Durchmesser von 1,3925 Millionen km (was dem 109-fachen Erddurchmesser entspricht), sämtliche "Außenaufnahmen" zeigen die Sonne aber als niedlichen roten Ball, der nicht mehr ganz so stark glüht und vielleicht 4-5mal so groß ist, wie die Erde. Das nächste ist, dass die Sonne z.Zt. eine Leistung von 3,846·1020 Megawatt erbringt, was in Etwa 3.800.000.000.000.000.000, also 3,8 Quatrillionen der stärksten irdischen Atomkraftwerke entspricht. Und diese soll mit dem größten atomaren Sprengkörper, der alle verbliebenen spaltbaren Ressourcen der Erde enthält und der eine Kettenreatktion auslösen soll, wieder "entzündet" werden. Das ist ungefähr vergleichbar mit einem Knallfrosch, den man in Peking zündet und sich daraus eine globale Erwärmung von 5 Grad erhofft. D.h. die Verhältnisse stimmen hinten und vorne nicht, aber naja, es ist ja schließlich Fiction. Der unentbehrliche Physiker (wieso hat man nicht 2 mitgenommen, denn bei einer jahrelangen Reise könnte der doch einfach wegsterben?) geht natürlich auf jede Außenmissionen mit und verhält sich genau so, als hätte er noch nie StarTrek gesehen. Überhaupt scheint Sicherheit bei dieser höchst wichtigen Mission keine Rolle zu spielen, wie es z.B. nur einen einmal vorhandenen Hauptcomputer gibt, der dann wunderbar vom bösen Typen außer Gefecht gesetzt werden kann. Selbst ein modernes Flugzeug ist besser mit Computersystemen ausgestattet, andernfalls würde da keiner einsteigen. Die Schauspieler verhalten sich nicht viel besser, denn kaum wird ein Thema kurz angespielt (z.B. ethisches Dilemma, wer sich für die Gruppe opfern soll), schon wird es auch wieder fallengelassen, als gäbe es kein Backup - wenigstens haben sie da etwas mit der Technik gemeinsam. Ab der Hälfte entscheidet sich der Film dafür ein Weltraum-Horror-Film zu sein, aber das auch wieder recht unausgegoren. Der Killer wird nicht richtig eingeführt, ein halbherziges religiöses Motiv angerissen und das war's auch schon. Was ich aber am nervigsten empfand waren die unscharf-scharf Blenden in dem Film. Teilweise wird einige sekundenlang ein unscharfes Bild gezeigt, was wohl den Einfluss der Sonne auf das Raum-Zeit-Kontinuum darstellen oder einfach nur die hohe Helligkeit versinnbildlichen soll. Ein schöner Effekt, der aber bei allzuhäufigem Gebrauch aber ganz schön nervt.

Den ganzen Film hindurch musste ich an ein Zitat aus "Per Anhalter durch die Galaxis" denken:
Mostly harmless!

Freitag, Mai 04, 2007

Neulich beim Wegmüssen...

Es gibt Dinge, die müssen einfach weg. Z.B. unsinnige Subventionen, schwachsinnige Gesetze oder perverse Fernsehcastingshows und Hütchenspielsendungen. Dann gibt und gab es immer ein Paar Leute die weg müssen, oder zumindest früher ihr Amt verlassen, wie z.B. Kohl, Merkel, Ratzinger. Und dann gibt es auch noch Künstler, wie z.B. ________1, bei denen man froh ist, wenn diese von der Bühne weg müssen.

Zum Glück zählt Josef Hader nicht dazu, obwohl er in seinem neuen Programm weg muss. Nachdem ich hier nicht zu viel spoilern will, gebe ich nur mal kurz wieder, was auf seiner Homepage als Programminhalt steht:

Im neuen Programm muss Hader also weg.
Heißt das jetzt, er ist jemand, der weg gehört?
Also quasi: Unwertes Leben?
Oder muss er nur kurz weg und kommt gleich wieder?
Oder muss er weg aus seinem neuen Programm, weil ihn andere Figuren hinausschmeißen?
Wird Hader überhaupt anwesend sein?
Muss er irgendwann an diesem Abend sterben?
Und ist er dann für immer weg?
Und wer ist dann auf der Bühne?


Man sieht, Fragen über Fragen, die aber während des Programms beantwortet werden.

Das Ganze ist im St.Pauli Theater noch heute Abend und am 15. und 16. Mai zu sehen. Aber ich vermute er spielt auch noch in anderen Lokationen, denn bei einem Eintrittspreis von - in der heutigen Zeit erfreulichen - 15 Euronen wird er das (evtl. nicht 10 Jahre wie sein letzte Programm) noch ein paar mal aufführen müssen um den Break-Even für den technischen Schnickschnack zu erreichen ;-)

Po8 empfiehlt: unbedingt anschauen!

1: Hier bitte den Künstler einsetzen, den man am wenigsten favorisiert

Donnerstag, Mai 03, 2007

Neulich über der Kloschüssel...

Es gibt schlechte Filme und es gibt ganz schlechte Filme. Und dann gibt es noch Filme, bei denen man sich den ganzen Film wundert, wie es der Regisseur nur geschafft hat bei einem Produzenten auch nur einen müden Euron locker zu machen, geschweige denn eine Crew samt Schauspielern zu engagieren (ok, bei den Schauspielern ist es nicht ganz so schwer, da muss man nur mit einer Kamera winken).

Meine Liste der schlechtesten Filme wird immer noch von Air Rage angeführt, aber "Deuce Bigalow: European Gigolo" kommt direkt dahinter. Dieser Film ist ungefähr so lustig, wie eine zerschossene Kniescheibe und hat eine Handlung, die noch locker vom Testbild übertroffen wird.

Was aber am meisten nervt, sind die Witze über Minderheiten, die sich durch den Film wie ein roter Faden ziehen. Political Incorrectness mag ja ab und an einen Lacher wert sein, jedoch ist eine Erhebung derselben zum Prinzip und eine Vergewaltigung derselben um Lacher zu erzielen - abgesehen von der Verwerflichkeit - nur noch peinlich.

So beginnt der Film damit, dass sehbehinderte Menschen von Delphinen attakiert werden, kleine Kinder (fälschlich) behaupten, der Protagonist habe ihnen an den Sack gefasst, eine Frau hat als Geburtsfehler einen Penis im Gesicht, den man Dank des Schleiers während dem Film nicht zu sehen bekommt, und alle Niederländer werden als haschrauchende Idioten hingestellt, die in Amsterdam nichts anderes als Coffeeshops & Sex im Kopf haben. Schließlich rennt Rob Schneider den ganzen Film mit einer Beinprothese seiner bei einem Haiangriff Verflossenen durch die Gegend und betrachtet diese als seine Frau. Was er damit anstellt, wenn die Kamera ausgeschaltet ist, möchte ich gar nicht wissen. Nicht umsonst wurde er für diese schauspielerische Frace mit der Goldenen Himbeere für die schlechteste schauspielerische Leistung ausgezeichnet.

Selbst wer den ersten Teil mochte (ich gehöre nicht dazu), wird mit dem Sequel seine Probleme haben. Zu sehen ist der Dreck z.Zt. auf premeire premiere und das leider viel zu oft - oder wie der Lateiner sagt, ad nauseam (bis zum Erbrechen).

Freitag, November 24, 2006

Gelee Royal...

Gerade durfte ich Daniel Düsentrieb Craig im neuen James Bond bewundern. Obwohl ich den Film nicht unbedingt schlecht fand, so drängen sich bei mir doch irgendwie gemischte Gefühle auf. Die Story war nicht so richtig schlüssig, die Mädels waren nicht so richtig klasse (oder ich muss mich erst ein bisschen an Eva Green gewöhnen), der Böse war nicht nur Böser sondern auch Opfer und Bond war nicht immer Master of the House und bekommt auch oft eine eingeschenkt (v.a. sein Gusto bzgl. Getränken ist recht.. äh.. gewöhnungsbedürftig, was sich auch noch bitter rächt - aber ich will nicht zu viel spoilern).

So kann ich für mich vielleicht folgendes festhalten:
  1. Connery ist immer noch der beste Bond (war ja klar, dass das jetzt kommt)
  2. Craig fängt schwach an, gewinnt aber mit jeder Minute dazu und ist (spätestens) zum Schluss der neue Bond
  3. Eva Green ist mal auf meiner Liste der anzugewöhnenden Frauen gelandet
  4. Wie kann man nur mit dem Aston Martin... hmpf.. ich will ja nicht spoilern
  5. Wenigstens einen Spruch habe ich mir gemerkt:
Wieso nehmen immer diejenigen, die gute Ratschläge verteilen, selbst keine an?

Montag, November 06, 2006

Nur fürs Protokoll...

Ein Cohen kommt selten allein (weiß man schon von den Coen-Brüdern) und so treibt sich nun Sasha Baron Cohen aktuell im Kino rum und zwar mit seiner Figur eines fiktiven kasachischen TV-Journalisten namens Borat. So weit so gut.

Interessant aber, dass anscheinend die Gestalter des Filmposters nicht allzuviel Ahnung von Kyrillisch haben, geschweige denn von kasachischem Kyrillisch. Denn das, was da auf dem Poster steht heißt Bordt. Das kyrillische "A" sieht nämlich dummerweise so aus, wie das lateinische "A" - shit happens - und das Zeichen (Д), was auf dem Poster zu sehen ist, ist ein D.

Wollten sie es wirklich in Kyrillisch schreiben, dann hätte das ganze so aussehen müssen:
БOPAT

Lustig noch bei der ganzen Geschichte:
Kasachische Studenten fühlten sich verunglimpft, haben aber anscheinend die Idee dahinter nicht verstanden, sich nämlich ein Land auszusuchen, dass fast keiner kennt und sich dann hinter dieser "Maske" z.B. über Briten und Amis lustig zu machen... vielleicht macht ja Kasachstan nicht nur einen Schritt Richtung Zivilisation sondern steht dann auch nicht mehr auf seinem Humor ;-)

Sonntag, März 19, 2006

Sry, aber ich find's Scheiße

Damals stand Galileo auch allein auf weiter Flur, als er meinte, die Erde hätte eher was von 'ner Kugel als von 'ner Scheibe. Genauso meine ich, dass das jetzt gerade gehypte Sonnenlicht eher etwas vom kugeligen Erbrochenen einer Promenadenmischung hat, als von einer Hit-Scheibe. Beim ersten Mal musste ich den Clip nach 30 Sekunden abschalten, da sich mir schlicht der Magen umdrehte. Aber um für diesen Beitrag zu recherchieren habe ich mir die volle Länge ge- und mich anschließend übergeben.

Ich weiß nicht warum, aber irgendwie erinnert mich der Singsang fatal an das Lied "Mein Stern" von Imam Ayman. Wahrscheinlich zum einen, weil die Reime genauso platt sind und zum anderen weil Ayman auch nicht singen kann. Ich dachte auch immer mit der Bildzeitung wäre schon der Untergang des Abendlandes eingeläutet und der kulturelle Tiefststand erreicht, aber Grup Tekkan toppt das noch irgendwie.

Nicht nur, dass keiner der drei kleinen Tekkans einen Ton richtig treffen, geschweige denn halten kann, nein, die drei sind noch nicht mal der deutschen Sprache mächtig. "Isch liebe disch" traue ich ihnen ja noch selbst zu, aber schon bei der Zeile "ich vermisse deinem Atem" hat wohl das Wörterbuch nicht mehr den richtigen Fall ausgespuckt. Nun kann ich so eine Vergewaltigung meiner Muttersprache eine gewisse Zeit lang aushalten, vor allem wenn es im Rahmen einer satirischen Veranstaltung gebracht wird (auch wenn Gayle Tufts nicht zu meinen lieblings Kabarettisten gehört). Was man aber von Grup Dekan geboten bekommt ist genau der gleiche Müll, den man täglich in der U-Bahn, beim Bäcker, im Supermarkt und am Bahnhofsklo hört - schlechtes(tes) Deutsch. Mit der Zeile "Isch respektier nur disch" outen sie sich als 3 Jugendliche, die in der Schule v.a. im Deutschunterricht durch Abwesenheit geglänzt haben müssen und dem Duden absolut keinen Respekt zollen.
Respekt, der (lat., ohne Plural): die jmdm. auf Grund
seiner Leistung, seiner charakterlichen Eigenschaften, seines Alters erwiesene Achtung
respektieren, respektierte, hat respektiert (lat.): jmdm. Respekt entgegenbringen, jmdn. achten

Nachdem jetzt auch schon ein gewisser Entertainer, der dafür bekannt ist aus Scheiße Gold zu machen, auf den Zug aufgesprungen ist und es mittlerweile schon Derivate von Grup Trecker gibt, muss man eben bei zukünftigen Klicks auf Internetvideos vorsichtiger sein oder am besten eine Kotztüte neben dem PC platzieren.

Und zu guter Letzt noch eine kleine Zeile die ich damals auf das Lied von Ayman als Kontrapunkt ersonnen hatte, die aber bei den 3 Schwachmaten auch ganz gut passt:
Sei "Dich-nicht-mögen" des Weltalls hellster Stern
bin ich von ihm am weitesten entfernt.

Das po8ische Rezept für einen Kassenschlager:
Man nehme eine Bontempi-Orgel, 3 ausländische Mitbürger ohne jegliches Talent, eine tragbare Videokamera, 20 MB Webspace und einen vielgelesenen Blog und mixe das anschließend in der richtigen Reihenfolge...